Kaffee & Kuchen und der PhV-Convent

In der Mitte des Festwochenendes, also am frühen Samstagnachmittag fanden sich alle Ascanen und geladene Gäste wieder auf dem Haus der Alten Freiberger Burschenschaft „Glückauf“ ein.
Der Grund hierfür war ein gemütlicher Nachmittagskaffee mit herrlichen selbstgemachten Kuchen und Torten. Besonders liebevoll waren die von BSchw. Tessa selbstgebackenen Kekse inform einer Achtelnote, welche über den Rand der noch unbefüllten Kaffeetassen gehängt werden konnten und als „amuses gueuls“ für die makroskopischen Backkreationen dienten. Man sieht hieran in bester Form, dass Kultur auch zu einem Großteil aus kulinarischer Kunstfertigkeit besteht.
Bei heiteren Gesprächen und entspannter Atmosphäre konnten die Aktivitas und die Altherrenschaft den Vorabend Revue passieren lassen.
Nachdem sich jeder am Kuchenbuffet gestärkt hatte, wurde der Saal auf den offiziellen Teil des Nachmittages vorbereitet: den PhV-Convent. Nach guter alter Tradition, wie uns Bbr. und PhV-x Bernd mitteilte, wurde die gesamte Aktivitas eingeladen, ebenfalls am Convent teilzunehmen. Ein besseres Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dieser Altherrenschaft und dieser Aktivitas kann man fast nicht finden.
Der Convent verlief wie das gesamte Wochenende: entspannt und vollkommen unkompliziert. Und jeder konnte sich danach uneingeschränkt auf den abendlichen Festball freuen.

Festball zum Stiftungsfest

Zu fortgeschrittener Stunde fand sich eine erfreulich große Zahl Gäste im Glück Auf Saal ein. Mit einem kleinen Sektempfang wurde der Abend eingeläutet und nach einer kurzen Einführungsrede durch BSchw. Steffi übergab diese das Mikrofon an BSchw. Tessa, welche als Hauptverantwortliche des gesamten Stiftungsfestes nun die Aufgabe hatte als Moderatorin durch den Abend zu führen und die einzelnen Programmpunkte anzukündigen. Der erste wichtige Programmpunkt war zunächst das warme Buffet und im Anschluss daran die Eröffnung der Tanzfläche durch das Präsidium der Aktivitas. Dem Aufruf zum Tanzen wurde in erfreulicher Quantität und vor allem Qualität gefolgt und bald war die Tanzfläche gefüllt.
Unterbrochen wurde der Tanz ausschließlich von einer Vielzahl musischer Beiträge.
Bbr. Fabian trug den ersten Satz einer Schubert-Sonate vor. Ein VbBr. aus Frankfurt erfreute das Publikum mit einer Interpretation zweier Chopin-Nocturnes. BSchw. Dorothee trug ein herrliches Gedicht vor und unsere VbSchw. aus Göttingen riss zunächst mit Solo-Gesang und Klavierbegleitung das Publikum mit dem Jazz-Klassiker „Sunny“ und „Hit the road, Jack“ mit, nur um danach direkt mit zwei weiteren Göttinger VbSchw. eine großartige Version des französischen Liedes „Je veux“ von Zaz vorzutragen.
Der Abend beinhaltete alles, was man sich im Sondershäuser Verband unter einer gelungenen Veranstaltung versteht: eine Menge Kultur und Kunst.
Ein weiteres Element des Abends war der Zipfeltausch zw. BSchw. Bea und Thea, die damit ihr Leibverhältnis begründeten.
Und so verflog der Abend quasi und nicht in einer Sekunde kam Langeweile auf.
Gegen 3 Uhr verließ auch der letzte Feierwillige den Saal. Jedoch besagen ach an diesem Abend wieder die Legenden, dass einige der Gäste noch bis zum Aufgang der Sonne unterwegs waren und den gelungen Höhepunkt des Stiftungsfestes ausklingen lassen haben.