Traditionelles Hasenessen

Am Morgen trafen sich insgesamt 31 Ascanen bzw. deren Familienangehörige in dem Silberbergwerk Lautenthal’s Glück, um sich in die Fußstapfen der alten Bergmänner zu begeben.
So wurden sie von Bastian in die bergmännischen Techniken eingewiesen. Er führte eindrucksvoll vor, wie die Fahrkunst früher benutzt wurde und verschwand dabei in der Tiefe. Kurze Zeit später tauchte er wieder aus der Dunkelheit auf und wies dann den Weg zur Grubenbahn. Nach etwa 7 minütiger Fahrt hinein in den Berg, bei der das Bergmannslied gesungen wurde, folgte eine etwa einstündige Führung durch die alten Stollen, vorbei am nicht ganz so neuen „Neuen Schacht“, an der Bergkapelle und endete im lauten Getöse des Bohrhammers.
Anschließend fuhr man eilig zum Steakhouse 1961 nach Clausthal. Dort trafen nach und nach fast 40 hungrige Ascanen ein, die dem traditionellen Hasenessen entgegen fieberten. Während des Essens wurde das Wochenende in kleineren Runden noch einmal Revue passiert.
Fazit: Überraschend, Wunderschön, Emotional … und auch auf den ersten richtigen Schnee war wieder Verlass.

Kaffeetrinken und Feuerzangenbowle

Um 14 Uhr startete der Samstag mit einem schönen Kaffeetrinken.
Die Kuchen und Torten wurden von der Aktivitas gebacken und fanden reichlich Anklang bei den Anwesenden. Anschließend tagte der hohe Convent des PhV.
Um 20 Uhr wurde aufgrund der hohen Zahl der Mitglieder, Freunde und Bekannte kurzerhand ein dritter Zapfen aufgebaut und die Feuerzangenbowlen gefüllt. In schummriger Atmosphäre erstrahlten die Zuckerhüte sogleich in ihrem blauen Licht und man beobachtete das Karamellisieren andächtig. Die Gläser gefüllt, eröffnete Bbr. Bernd den Abend mit dem Bundeslied.
Zunächst wurde der Gründung der Ascania in Halle mit einer Ansprache gedacht, bei der auch die Anfänge der Clausthaler Ascania nicht unerwähnt blieben. Ein Wandel der Satzung in jüngerer Zeit sollte nun auch weibliche Mitglieder zulassen. Und so kam es, dass nach der zweiten Strophe der Rudelsburg nacheinander sieben Fuxen von Arianta nach vorne geführt wurden. Bbr. Cicero, seines Zeichens Fuxmajor sowie Wein- und Bierdoktor, vollführte Kraft seines Amtes die Burschung der Gründungsfuxia. Im Laufe des Abends sollte er den Spruch prägen: „Sieben auf ein Glas“. Nach der dritten Strophe wurde dem Aktiven-Präsidium die Leitung des weiteren Abends in die Hände gelegt und so wurde die vierte und letzte Strophe des Bundesliedes gesungen.
Unsere Bundesgeschwister mit Heimat bei der AMV Waltharia Frankfurt übergaben der überraschten Aktivitas ihren Fuchs „Ascano“ und das kleine Schweinchen „Asca“, die für reichlich Nachwuchs in der Fuxia und Futter für Asca sorgen sollen. Vielen Dank an Euch.
Emotional wurde es dann, als Ulrike, die Frau unseres Gründungsmitgliedes (1961) Erik Grafarend, uns ihre besten Glückwünsche mitteilte. Sie beineide vor allem die weiblichen Burschen, nun die Chance zu haben, das Verbindungsleben der Ascania aktiv mit zu gestalten. Die Präsidin bedankte sich für die wundervollen Worte und gab zu bedenken „Es ist nie zu spät!“. Wenig später wurde ein spontaner PhV Convent einberufen, um den Antrag von Ulrike auf Aufnahme in den PhV anzunehmen. Feierlich wurde ihr die SV Nadel überreicht. Den offiziellen Teil der Veranstaltung abschließend verklang nun wohllöblich der traditionelle Clausthaler Mitternachtsschrei.

Begrüßungsabend zum Gründungsfest

Vom 20. – 22. November 2015 wurde der Gründung der Ascania Halle im Jahre 1874 mit dem alljährlichen sog. Hasenessen gedacht. Zu diesem Anlass wurde am Freitag Abend der Philistriertenverband der AMV Ascania Halle-Clausthal im Anno begrüßt. Es war gleichzeitig das erste große Zusammentreffen der Aktivitas und des PhV. In geselliger Runde bei Bier und Wein wurde sich über vergangene und zukünftige Zeiten ausgetauscht, herzhaft gelacht und das neue Gästebuch von Bernd Eitschberger überreicht.