Brunch/Frühschoppen

Am letzten Tag des Stiftungsfestes fand als Abschluss ein Brunch statt. Auch hier durften wir freundlicherweise wieder die Räumlichkeiten der Alten Freiberger Burschenschaft „Glückauf“ nutzen.
Das Buffet wurde von der Aktivitas zubereitet und aufegbaut.
Manch einem Gast mag es um 10 Uhr vormittags noch zu früh gewesen sein, doch die meisten Gäste fanden sich pünktlich und in respektablem Zustand um diese Stunde ein und konnten sich am bereiteten Mahl gütlich tun.
Die Gespräche standen nicht still und ein jeder war sich sicher, dass es schade ist, dass dieses Wochenende bereits sein Ende gefunden haben soll. Und dennoch war auch jeder glücklich teilgehabt zu haben an diesem denkwürdigen Festwochenende.
Und obwohl eigentlich keiner wirklich aufbrechen wollte, löste sich die Gruppe nach einer gewissen Zeit auf und alle gingen ihrer Wege- bereichert, glücklich und froh, der Zeit mit der Ascania eine weitere schöne Erinnerung angefügt zu haben.

Kaffee & Kuchen und der PhV-Convent

In der Mitte des Festwochenendes, also am frühen Samstagnachmittag fanden sich alle Ascanen und geladene Gäste wieder auf dem Haus der Alten Freiberger Burschenschaft „Glückauf“ ein.
Der Grund hierfür war ein gemütlicher Nachmittagskaffee mit herrlichen selbstgemachten Kuchen und Torten. Besonders liebevoll waren die von BSchw. Tessa selbstgebackenen Kekse inform einer Achtelnote, welche über den Rand der noch unbefüllten Kaffeetassen gehängt werden konnten und als „amuses gueuls“ für die makroskopischen Backkreationen dienten. Man sieht hieran in bester Form, dass Kultur auch zu einem Großteil aus kulinarischer Kunstfertigkeit besteht.
Bei heiteren Gesprächen und entspannter Atmosphäre konnten die Aktivitas und die Altherrenschaft den Vorabend Revue passieren lassen.
Nachdem sich jeder am Kuchenbuffet gestärkt hatte, wurde der Saal auf den offiziellen Teil des Nachmittages vorbereitet: den PhV-Convent. Nach guter alter Tradition, wie uns Bbr. und PhV-x Bernd mitteilte, wurde die gesamte Aktivitas eingeladen, ebenfalls am Convent teilzunehmen. Ein besseres Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dieser Altherrenschaft und dieser Aktivitas kann man fast nicht finden.
Der Convent verlief wie das gesamte Wochenende: entspannt und vollkommen unkompliziert. Und jeder konnte sich danach uneingeschränkt auf den abendlichen Festball freuen.

Festball zum Stiftungsfest

Zu fortgeschrittener Stunde fand sich eine erfreulich große Zahl Gäste im Glück Auf Saal ein. Mit einem kleinen Sektempfang wurde der Abend eingeläutet und nach einer kurzen Einführungsrede durch BSchw. Steffi übergab diese das Mikrofon an BSchw. Tessa, welche als Hauptverantwortliche des gesamten Stiftungsfestes nun die Aufgabe hatte als Moderatorin durch den Abend zu führen und die einzelnen Programmpunkte anzukündigen. Der erste wichtige Programmpunkt war zunächst das warme Buffet und im Anschluss daran die Eröffnung der Tanzfläche durch das Präsidium der Aktivitas. Dem Aufruf zum Tanzen wurde in erfreulicher Quantität und vor allem Qualität gefolgt und bald war die Tanzfläche gefüllt.
Unterbrochen wurde der Tanz ausschließlich von einer Vielzahl musischer Beiträge.
Bbr. Fabian trug den ersten Satz einer Schubert-Sonate vor. Ein VbBr. aus Frankfurt erfreute das Publikum mit einer Interpretation zweier Chopin-Nocturnes. BSchw. Dorothee trug ein herrliches Gedicht vor und unsere VbSchw. aus Göttingen riss zunächst mit Solo-Gesang und Klavierbegleitung das Publikum mit dem Jazz-Klassiker „Sunny“ und „Hit the road, Jack“ mit, nur um danach direkt mit zwei weiteren Göttinger VbSchw. eine großartige Version des französischen Liedes „Je veux“ von Zaz vorzutragen.
Der Abend beinhaltete alles, was man sich im Sondershäuser Verband unter einer gelungenen Veranstaltung versteht: eine Menge Kultur und Kunst.
Ein weiteres Element des Abends war der Zipfeltausch zw. BSchw. Bea und Thea, die damit ihr Leibverhältnis begründeten.
Und so verflog der Abend quasi und nicht in einer Sekunde kam Langeweile auf.
Gegen 3 Uhr verließ auch der letzte Feierwillige den Saal. Jedoch besagen ach an diesem Abend wieder die Legenden, dass einige der Gäste noch bis zum Aufgang der Sonne unterwegs waren und den gelungen Höhepunkt des Stiftungsfestes ausklingen lassen haben.

Festkneipe zum 55. Stiftungsfest

Am 10. Juni war munterer Betrieb auf dem Hause der Alten Freiberger Burschenschaft „Glückauf“ zu Clausthal. Denn die AMV Ascania Halle/Clausthal im SV durfte freundlicherweise die Räumlichkeiten der AFB nutzen. Nicht aus irgendeinem Anlass- Nein, vielmehr für ihre Festkneipe zum 55. Stiftungsfest der Ascania. Erwartet wurden Gäste von zahlreichen Clausthaler Bünden, externen Verbindungen, aus dem SV und natürlich ganz besonders aus den Reihen der Altherrenschaft der Ascania. Der Einladung gefolgt war eine wunderbar große Anzahl an Menschen und so füllte sich der Kneipsaal bald.
Es wurde eifrig und viel gesungen. BSchw. Bianca und Thea sowie Bbr. Conny gaben mehrere musikalische Werke auf der Posaune wieder. Außerdem trug Bbr. Fabian ein selbstkomponiertes Stück am Klavier vor.
Die Vielzahl an offiziellen Programmpunkten ließen den offiziellen Teil des Abends sehr groß werden. Zu diesen Programmpunkten zählt der Zipfeltausch zwischen Bbr. FUB und BSchw. Bea, die Gründung einer neuen Bierfamilie durch Bbr. Flo und Garfield, die offizielle Aufnahme eines neuen Fuxen sowie die Erhebung eines Mitgliedes in den Rang des „Burschen“ und dergleichen mehr…
Nicht unerwähnt bleiben sollen die großartigen Gastgeschenke, die uns von vielen Clausthaler und externen Bünden überreicht wurden. Darunter war ein enormer Glasstiefel vom VdSt Clausthal, eine exquisite Auswahl an Weinen von der AV Orejades, um nur zwei der zahlreichen und vielfältigen Geschenke zu nennen. Unsere Dankbarkeit kann fast nicht in Worten ausgedrückt werden.
Nachdem das Offiz sein Ende gefunden hatte und sich alle Gäste am Büffet (welches komplett von aktiven Ascanen zubereitet worden war) versorgt hatten, ging der Abend mit dem Inoffiz weiter.
Der Abend kulminierte mit dem Clausthaler Mitternachtsschrei. Jedoch war danach noch an kein Ende zu denken und wenn man den Erzählungen glaubt, verließen die letzten Gäste erst kurz vor Sonnenaufgang das Haus. Dies ist doch das beste Zeichen für einen rundum gelungenen Abend.